Food Trends

CLEAN EATING- was bedeutet es eigentlich?

Heute schreibe ich über den neuesten Food-Trend „Clean Eating“ und möchte euch fragen, ob Ihr euch schon mal genau überlegt habt, was diese Wörter bedeuten. Auf Plattformen wie Instagram wird der Hashtag #cleaneating tagtäglich genutzt und man findet über 18.000 Bilder dazu. Der Hashtag #eatclean steht sogar mit sagenhaften 25.115 Beiträgen an höherer Stelle. Viele Leute benutzen den Hashtag falsch und denken, dass ihr Frühstück mit 50g Proteinpulver sowie 2 riesigen Mengen Süßungsmittel jetzt CLEANER und GESÜNDER wäre, als ein Frühstück mit Mehl und Honig.

Wortwörtlich bedeutet Clean Eating „sauberes Essen“. Wobei es sich hier natürlich nicht um die Hygiene, sondern um die Natürlichkeit des Essens handelt. Stark verarbeitete und industriell hergestellte Lebensmittel haben auf dem Speiseplan also nichts verloren. Durch die frisch zubereiteten Mahlzeiten werden Geschmacksverstärker sowie künstliche Zusatzstoffe vermieden.

  • Was darf ich essen? Prinzipiell sind alle frisch verarbeiteten, selbst zubereitete Lebensmittel erlaubt. Kohlenhydrate werden beispielsweise durch selbstgebackenes Vollkornbrot konsumiert. Dieses passt perfekt zu einem cleanen Ernährungsplan.

 

  • Worauf muss ich verzichten? Industriell verarbeitete Lebensmittel und raffinierter Zucker sind NO-Go’s. Geschmacksverstärker und Zusatzstoffe werden beim cleanen Essen auf Grund der unverarbeiteten Lebensmittel wie von selbst vermieden.

 

Nun stellt sich die Frage, ob das dauerhafte CLEANE ESSEN für die Psyche und den Fitnesswahn gesund ist? Ich stelle immer wieder fest, dass sehr viele Fitness Accounts nach CLEANEM Essen bestrebt sind und dies als selbstverständlich in ihrem Leben einbauen. Es ist natürlich super, wenn man frisch kocht und generell auf seine Ernährung achtet. Jedoch wird das ganze Essen viel zu sehr gehypt, und meiner Meinung nach ist es nicht mehr gesund, sich nie etwas zu gönnen. Vor allem an Feiertagen (wie Weihnachten, Geburtstagen etc.) seine Familie alleine die Gans essen zu lassen, ist doch bei normalen Menschenverstand nicht mehr ganz normal. Den Zwang, sich alles in Meal-Preps für die Arbeit vorzubereiten, weil die Angst besteht, nichts CLEANES  aufzufinden. Man sollte sich lediglich auch etwas gönnen und mit dem Thema lockerer umgehen. Des Weiteren sollte man lernen, anstatt ZUCKER gesündere Alternativen wie Honig, Agavendicksaft, Kokosblütenzucker, Stevia, Xucker Light etc. zu nehmen anstatt immer zu den chemischen oder künstlichen Süßstoffen wie Flavdrops und Proteinpulver.

Ich persönlich nutze auch noch viel zu viele Süßstoffe, aber möchte mir das mit der Zeit abgewöhnen. Für mich ist es wichtig, dass man den Hintergrund des CLEANEN ESSENS versteht und weitest gehend integriert.

FAZIT: Die Ernährungsform lässt sich im Alltag gut integrieren und der Körper wird es einem langfristig danken. Jedoch ist eine Balance wichtig und man sollte sich nicht selbst unter Druck setzen.

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